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Wieso ausgerechnet jetzt wieder Blasenentzündung?

Frau mit Blasenentzündung

Im Sommer hat die Blasenentzündung Hochsaison

Brennende Schmerzen beim Wasserlassen: ständiger Drang auf die Toilette, manchmal auch durch Blut oder Eiter verfärbter Urin, diese Symptome sollten aufhorchen lassen. Sie sprechen für eine Blasenentzündung, manchmal auch „Zystitis“ genannt. Es sind dann Bakterien durchs die Harnröhre in die Blase aufgestiegen. Sie entzünden dort die Schleimhaut.
Männer haben dieses Thema meistens nicht auf dem Schirm.
Warum ist das so?
Nun ja, bei Frauen ist – im Gegensatz zu Männern – die Harnröhre nur wenige Zentimeter lang. Die Öffnung liegt zudem am Scheidenausgang. Der ist nie ganz keimfrei.
Dadurch können auch beim Sex schnell Bakterien in die Blase gelangen.
So kommt es, dass die ersten Symptome einer Zystitis oft nach dem Verkehr auftreten.

Die Blase reagiert aber auch sofort gerne auf psychische Belastungen. Auch das tritt bei Frauen häufiger auf.

Ist ihr Immunsystem intakt? So bietet es besten Schutz vor bakteriellen Infekten.
Es ist bei Ihnen doch zu einer leichten Infektion gekommen? So hält Mutter Natur viele Hausmittel zu Behandlung von Entzündungen der Blase bereit. Fragen Sie nach Cranberry, Eukalyptus und Schafgarbe.Trinken Sie Tee aus Bärentraubenblättern und Sonnenhut. Auch geriebener Meerrettich hilft.
Probieren Sie auch Senföl und Thymian.
Und spülen Sie die Keime möglichst schnell aus der Blase heraus.  Das geht, indem Sie so viel wie möglich trinken. Zwei bis drei Liter gelten als Minimum. Besonders gut geeignet sind Tee und Mineralwasser.

Wenden Sie diese Naturmittel am besten schon bei den ersten Anzeichen an. Halten Sie sich warm. Nassen Bikini schnell wechseln!
Damit hat sich schon häufig die Frage nach Antibiotika erübrigt.
Manchmal braucht man aber doch bei einer schwereren Entzündung Antibiotika. Dann achten Sie unbedingt darauf, die empfohlene Einnahme einzuhalten. Dann besteht auch weniger die Gefahr, dass zu viele Bakterien überleben. Und es kommt nicht so schnell zu einer Resistenzbildung.

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