Choosing wisely – Patient im Mittelpunkt

Choosing wisely. Gemeinsam klug entscheiden?Choosing wisely

Man muss beim Arzt nicht alle Untersuchungen und Therapien machen, die überhaupt möglich sind und „in“ sind.
Ärzte sind darauf programmiert zu lindern und zu heilen. Das bedeutet, dass wir nicht gerne etwas nicht tun.
Von daher geschieht es oft, dass – im rechten Licht betrachtet öfters „zu viel“ getan wird an Diagnostik oder Behandlung.
Beispiele sind Maßnahmen, die Patienten schaden können, die doppelt veranlasst werden, die nicht erwiesenermaßen nützen oder die einfach nicht angebracht sind.
Vielmehr ist wichtig, dass der Arzt herausfindet, welche Vorstellungen seiner Patienten vorhanden sind, dass die Chancen und Risiken von gegebenen Möglichkeiten dargestellt werden und dabei der Patient im Mittelpunkt steht. Der Arzt stellt seine eigenen bevorzugten Vorschläge vor und so geschieht dann „Shared decision making“ – eine gemeinsame Entscheidungsfindung. Zum „Choosing wisely“ gehört der Mut, auch etwas nicht zu tun.
Wir geben uns Mühe!

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Arzt: Muss es immer derselbe sein?

Warum gehen wir immer wieder zum selben Arzt?

Arzt - Patient - Bindung

Es muss immer Einen geben, der „Wir“ sagt.

Patienten, die regelmäßig denselben Arzt besuchen, erhalten eine bessere vorbeugende Behandlung als jene, die ihren Mediziner häufig wechseln. Das ist in Studien bestätigt worden. Dazu passt auch, dass „treue“ Patienten ein 12 Prozent niedrigeres Risiko für einen Krankenhausaufenthalt haben als solche, die häufiger von unterschiedlichen Ärzten behandelt wurden.
Was ist der Grund dafür?
Einer guten und langjährigen Beziehung wird ein wichtiger Einfluss auf Krankheitsverlauf, Gesundungswillen und Behandlungserfolg zugeschrieben. Das „Wir-Gefühl“ gibt es nämlich auch in Ärzte-Patienten-Beziehungen und die kontinuierliche Versorgung durch einen einzigen Mediziner führt zu einer effektiveren und vertrauensvolleren Betreuung.
…daraus könnte auch ein besseres Verständnis für die eigenen Gesundheitsprobleme entstehen.

Quelle: Ärzte-Zeitung

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Kinderwunsch: Es klappt nicht?

Kinderwunsch

Wir unterstützen Sie beim Kinderwunsch

Zuerst kommt das Gespräch am besten mit beiden Partnern zur Vorgeschichte.
Dann (in einem Zyklus): Gynäkologische Untersuchung, Hormonuntersuchung, Spermienuntersuchung (Urologe), Zusätzlich: Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit, immunologische Untersuchungen und Gerinnungsuntersuchungen
Weiter: Sobald alle Ergebnisse vorliegen, beraten wir Sie über weitere Maßnahmen.
Ist eine Therapie möglich, erwünscht, notwendig?
Welche Behandlungsmöglichkeiten bei unerfülltem Kinderwunsch sind optimal.
Wir legen Wert darauf, dass zunächst mit möglichst wenig eingreifenden Maßnahmen begonnen wird. Oft kommt es mit relativ wenig Aufwand schon zum Erfolg. Häufig muss jedoch auch ein Kinderwunschzentrum eingeschaltet werden mit „In vitro Fertilisation (IVF)“ oder weitergehenden Maßnahmen („ICSI“, „Kryozyklus“)
Allerdings muss man sagen, dass es nur bei 40% der Frauen ohne vorangegangene Schwangerschaft in Kinderwunschbehandlung auch zu einer Schwangerschaft innerhalb von 3 Jahren kommt. Wenn eine Frau vorher schon einmal schwanger war, sind die Erfolgsaussichten für die Erfüllung des Kinderwunsches viel besser (bis zu 70% innerhalb eines Jahres).
Übrigens mit 25 Jahren ist die Fruchtbarkeit optimal. Sie nimmt bei Frauen ab 35 langsam ab.
Wir begleiten Sie gern auf Ihrem Weg zu einem eigenen Kind mit Erfahrung und Wissen.

FOTO: Fotolia

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